Erfahrungsbericht: Magix Web Designer 7

Quelle: Flickr/adactio

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Der Magix Web Designer 7 ist da: Das Programm, das bei der Erstellung von Webseitenhilft, richtet sich vor allem an Hobby-Programmierer und Endanwender. Im Gegensatz zu ähnlichen Programmen liefert es aber einen ziemlich sauberen Quellcode in der Webseiten-Programmiersprache HTML, bietet eine sehr übersichtliche Bedienung und positioniert die Elemente auch sehr genau. Irgendwie hat man eher das Gefühl, hier vor Photoshop als vor einem Programm zur Erstellung von Webseiten zu sitzen – und das fühlt sich gut an!

Das Programm kostet 99 Euro, ist mit 75 Megabyte extrem schlank und verbraucht auch nicht viele Ressourcen: Die Mindestanforderungen sind mit 512 Megabyte RAM und einem 1-GHz-Prozessor angegeben – das sollte eigentlich sowieso mindestens Zuhause rumstehen. Das Programm lässt sich auch sieben Tage lang kostenlos ausprobieren, manuell kann diese kurze Frist auf einen Monat verlängert werden.

Die Oberfläche des Magix Web Designers ist wie bei den Produkten aus dem Hause Adobe in dunklen Tönen gehalten. Das interessanteste Menü-Element ist die vertikale Werkzeugleiste, mit der sich per Mausklick Texte erstellen, Bilder einfügen oder Linien zeichen lassen. Am besten trainieren Laien und Semiprofis zunächst am Standartprojekt, bei dem wichtige Erfahrungen gesammelt werden können.

Öffnet man ein neues Projekt, muss man sich zunächst für die derzeit drei gängigen Webseiten-Breiten entscheiden: 640, 760 oder 955 Pixel. Das gesamte Projekt wird im Magix-internen Dateiformat “.web” abgespeichert und ist kaum in andere Programme exportierbar. Hingegen lassen sich ohne Probleme Layouts und Grafiken aus den heute gängigen Grafikprogrammen importieren.

Das Programm arbeitet nicht zeilenbasiert wie etwa die Konkurrenz FrontPage aus dem Hause Microsoft: Texte und Bilder lassen sich vollkommen frei wie in einem Grafikprogramm auf dem Anzeigebereich platzieren. Der Web Designer merkt sich die exakten Werte und setzt diese auch sauber in HTML um: Im Browser sieht später alles genauso wie beim Gestalten aus. Dafür werden schlanke CSS-Ebenen benutzt – und nicht wie beim Webseiten-Design-Tool NetObjects Fusion komplizierte Tabellen, die den Quellcode unnötig belasten. Auch Effekte wie Transparenz, Transparenzverläufe und Veränderungen eines Elements beim Drüberfahren mit der Maus, so genannte MouseOver-Effekte, lassen sich auf diese Weise ganz einfach und schlank einbinden.

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